Marcus Tegtmeyer über seine Anfänge bei den AeroKids:

 
Im Sommerurlaub 2007 in Österreich am Attersee hatte ich ein Problem mit mei-nem RC-Rennboot. Zum Glück hatte der Schwiegersohn unserer Vermieterin der Ferienwohnung etwas mit Modellflug zu tun. Er konnte mir helfen und wusste direkt, was zu tun war. So kamen wir auch auf das Thema „Modellfliegerei". Er brachte am nächsten Tag seinen Wasserflieger mit und nach einer kleinen Demonstration seiner Flugkünste dachte ich nur: das will ich auch machen!
Wieder zu Hause angekommen habe ich mich erst einmal auf dem Platz des Aero-Club Rheidt erkundigt, wie und wo ich am besten anfangen kann. Mein Vater vereinbarte einen Termin und ich konnte mir alles genau angucken.

So ging es weiter: Ich besuchte ich dann die Theorie- und Bastelstunden im Winter. Am besten fand ich die Bauphasen, wo man dann seine eigenen ersten Balsagleiter bauen konnte. In den Wintermonaten begann bei mir auch die Zeit am Simulator, um ein besseres Gefühl für ein Modell zu bekommen. Denn alles sieht viel einfacher aus, als es wirklich ist. Nach dem bestandenem Theorietest gingen wir dann Anfang Mai wieder zum Fliegen auf den Flugplatz.

Nach einer ausführlichen Beratung hatten wir als erstes eigenes Modell der "EasyStar" von Multiplex gekauft. Bereits kurze Zeit später folgte schon das nächste Modell: ein Eigenbau-Elektro-Trainer eines Vereinskameraden.
Ich hatte erst vor, diesen zum Wasserflieger umzubauen, was sich aber als zu aufwendig erwies. Zum Geburtstag bekam ich dann ein "Taxi III" geschenkt (im Rohbau ohne Elektronik). 3 Tage später wurde der Antrieb bestellt. Jedoch konnte dieser wegen technischer Probleme nicht geliefert werden und wir hatten nur noch 3 1/2 Wochen Zeit um das Taxi III flugbereit zu bekommen und auch einzufliegen, bevor der nächste Urlaub anstand. Die Zeit wurde immer knapper und da letzten Endes nur noch 1 ½ Wochen Zeit blieben, drohte der Traum zu platzen. Dann endlich wurde der passenden Motor gefunden. Alles wurde schnell eingebaut, aber wir hatten nur noch ½ Woche zur Verfügung.
Nur 3 Tage vor dem Abreisetermin hatte ich endlich den Erstflug, welcher im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, denn es regnete leicht! Kurz nach dem Abheben gab es eine Störung und der Flieger landete im Zaun. Zum Glück war nichts Schlimmes passiert und nach einer kurzen Reparatur ging es dann in den Urlaub. Am 3. Abend war es denn endlich so weit. Der See war an diesem Abend spiegelglatt. Also brachte ich mit meinem Vater den Flieger runter an den See. Langsam hab ich dann den Gasknüppel nach vorn geschoben. Und beim zweiten Anlauf klappte es dann endlich. Mit so einer Hintergrundlandschaft war der Flug ein Traum.
Während des restlichen Urlaubs bin ich dann auch noch öfter auf dem See geflogen.